Firefox startet nicht

Lässt Firefox sich nicht starten und gibt Folgendes aus,

Firefox is already running, but is not responding. To open a new window, you must first close the existing Firefox process, or restart your system.

hilft ein

killall firefox

im Terminal.
Danach sollte sich Firefox grafisch starten lassen. Wenn nicht hilft der Aufruf im Terminal!

firefox

Sollte sich Firefox jetzt widererwartend nicht starten lassen, erhält man Fehlermeldungen, um das Problem zu beseitigen.

Die Dos-Partitionstabelle löschen

Wenn ich Linux neu aufsetze, dann möchte ich manchmal zuerst die vorhandene Partitionstabelle löschen. Dazu setze ich den dd-Befehl ein.

dd if=/dev/zero of=/dev/sda bs=512 count=1

Mit dem Befehl wird der erste Sektor der Festplatte gelöscht. Dieser Bereich nennt sich Master Boot Record (MBR) und enthält die Partitionstabelle.
Nach dem Löschen der Partitionstabelle sind die vorherigen Dateien auf der Festplatte noch vorhanden. Nun Kann ich eine neue Partitionstabelle anlegen und die Festplatte neu partitionieren.

shutdown: Der letzte Befehl des Tages

Der letzte Befehl des Tages, den ich ins Terminal eingebe ist oft der shutdown-Befehl.
Der Befehl ist ausschließlich root (dem Administrator) vorbehalten. Shutdown ist der sicherste Weg um Linux zu beenden. Das Herunterfahren mit shutdown kann durch verschieden Optionen individualisiert werden.

Um den Rechner herunterzufahren nutzt man:
sudo shutdown -h now
Um den Rechner herunterzufahren und neuzustarten gibt man ein:
sudo shutdown -r now
Eine andere Möglichkeit einen Rechnerneustart zu erreichen ist auch:
sudo reboot

Häufig ist es so, dass ich meinen Rechner zeitgesteuert herunterfahren möchte. Der PC soll noch arbeiten z.B. Downloads und Kopiervorgänge beenden,Nachrichten empfangen oder der Musikplayer soll mich in den Schlaf spielen. Auf keinen Fall soll der PC die ganze Nacht durchlaufen.
Darum gebe ich ein, wann der Rechner herunterfahren soll, hier im Beispiel ist es 23.00 Uhr.
sudo shutdown -h 23:00
Um den shutdown abzubrechen reicht ein
sudo shutdown -c

Das sind nur einige Beispiele. Linux und der shutdown-Befehl können noch viel flexibler angewendet werden. Es hängt davon ab, was man erreichen möchte.

Die Größe der Root-Partition

Bei meinen bisherigen Linux-Installationen habe ich immer eine Partitionsgröße von 10GB für die Root-Partition verwendet. Damit bin ich viele Jahre gut gefahren. Bei der Installation von Arch Linux auf meinem Desktop-PC habe ich mich mit diesem Wert sehr verschätzt.
Die Partition ist jetzt mit 9GB Daten belegt, für weitere Installationen ist der Platz zu knapp bemessen. Für meine zukünftigen Installationen halte ich eine Größe von 20GB der Root-Partition für angemessen.

Den Xfce-Desktop sperren

Um meinen Xfce-Desktop zu sperren nutze ich den Bildschirmschoner XScreenSaver. Dieser wird mit dem Paket xscreensaver installiert.
Im Terminal stehen zwei Befehle zum sperren des Desktops zur Verfügung.

xscreensaver-command -lock

und

xflock4

Xfce-Desktop ist mit XScreenSaver gesperrt

Bildschirmsperre


Der Bildschirm kann aber auch per Tastenkombination gesperrt werden.
Einstellungen ⇒ Einstellungen ⇒ Tastatur ⇒ Tastenkürzel für Anwendungen
Die Tastatureinstellungen und Tastenkürzel für Anwendungen bearbeiten

Tastatureinstellungen

Buch und Film

Wer von Computern nicht genug bekommen kann, kennt bestimmt die Geschichte von Kevin Mitnick. Da einige Medien nach meinem Gefühl, oft komisch über Hacker berichten, sei es aus Unwissenheit oder auch aus anderen Gründen, sollte man sich bei den Personen informieren die sich damit auskennen.

So eine Person ist z.B. Kevin Mitnick. Der Meister der Computer.

Ein Hacker ist jemand der sich für Technik interessiert und wissen will wie etwas funktioniert. Mit dieser Aussage versteht man auch Kevin Mitnick besser, wenn er sagt:

Sei kein Skriptkiddie, versuche ein Hacker zu sein.

Er beschreibt in dem Buch Die Kunst des Einbruchs kleine Geschichten aus der Welt der Hacker. In den Geschichten verdeutlicht er das Hacken eng mit Social Engineering verknüpft ist. Dabei zerstört er die Illusion vieler Computernutzer, dass Hacker einfach über das Internet auf ihren PC eindringen.

Der Inhalt des Buches wurde in Takedown verfilmt.
Ich empfehle unbedingt das Buch zuerst zu lesen. Ohne das nötige Hintergrundwissen ist der Film langweilig.

Es gibt auch noch von Kevin Mitnick das Buch Die Kunst der Täuschung. Das Buch fand ich nicht so interessant, da schon vieles in Die Kunst des Einbruchs abgehandelt wurde.
Buch:
Die Kunst des Einbruchs ISBN: 3-8266-1622-7
Die Kunst der Täuschung ISBN: 3-8266-1569-7
Film:
Takedown steht in jeder guten Videothek.

Einstieg in Linux

Ich habe mir schon immer Bücher zu Linux gekauft. Das erleichterte mir sehr den Einstieg in Linux. Ich finde es entspannter mit Hilfe eines Buches sich Grundwissen anzueignen, als im Web nach Informationen zu suchen.
Meine Linux-Literatur ist jetzt auch schon in die Jahre gekommen.

  • Linux Installation, Konfiguration, Anwendung von Michael Kofler
  • Linux Das distributionsunabhängige Handbuch von Johannes Plötner / Steffen Wendzel
  • Ubuntu GNU/Linux von Marcus Fischer

Mein letztes Buch ist von Heike Jurzik Debian GNU/Linux Das umfassende Handbuch.

Debian Das umfassende Handbuch von Heike Jurzik und ein Tux

Debian GNU/Linux Debian GNU/Linux Das umfassende Handbuch


Das Buch ist eine klare Empfehlung für Linux Einsteiger. Aber auch der erfahrende Linuxuser kommt auf seine Kosten. Das Buch gibt es es in einer aktualisierten Auflage zu Debian Jessie.

Mein Linux Desktop

Ich habe gemerkt, dass meine Desktop-Oberfläche immer ähnlich aussieht. Egal ob ich KDE, Xfce, Gnome oder Unity einsetze. Das Erscheinungsbild meines Desktops gleicht sich unter jeder eingesetzten Oberfläche.

Arch Linux und Xfce4

Arch mit Xfce4


Ich bevorzuge ein Panel mit Fensterschaltern, System-Icons und einem Anwendungsfinder am oberen Bildschirmrand. Am linken Bildschirmrand erstelle ich mir eine Leiste mit Programmstartern. Zum Schluß kommt Conky auf die rechte Bildschirmseite.

Wie gestaltet ihr euch euren Desktop?