Syslinux und ext-Dateisysteme

Ab der Version Syslinux 6.03 müssen Partitionen bei 64Bit-Systemen anders formatiert werden.

Achtung: Seit Syslinux 6.03 werden einige der mit Version 1.43 der e2fsprogs (17. Mai 2016) neu eingeführten Eigenschaften wie z.B. die standardmäßig aktivierte 64bit Unterstützung der ext-Dateisysteme nicht mehr unterstützt. Siehe: [1] Syslinux bricht den Bootvorgang mit der Fehlermeldung ‚Failed to load ldlinux.c32‘ ab. Soll Syslinux von einer mit ext formatierten Partition booten muss beim Formatieren dieser Partition die Option ‚-O \^64bit‘ im mkfs-Befehl mit angegeben werden. Eine nachträgliche Umwandlung in 32bit-ext ist mit ‚resize2fs -s‘ möglich.

Quelle: https://wiki.archlinux.de/title/Syslinux

Die bisherige Formatierung, die den Fehler Failed to load ldlinux.c32 produziert, sah so aus.

mkfs.ext4 -L p_arch /dev/sda1

Wenn man Syslinux mit ext verwenden möchte, muss die Formatierung mit der Option -O \^64bit angepasst werden.

mkfs.ext4 -L p_arch -O\^64bit /dev/sda1

Mit diesem Wissen werde ich morgen eine neue Arch Linux Installation starten.

Ein Gedanke zu “Syslinux und ext-Dateisysteme

  1. Die Installation verlief ohne Probleme.
    Ich habe folgende Anpassung vorgenommen:

    mkfs.ext4 -L root -O \^64bit /dev/mapper/main-root
    mkfs.ext4 -L home -O \^64bit /dev/mapper/main-home
    mkfs.ext4 -L boot -O \^64bit /dev/sda1
    mkswap -L swap /dev/mapper/main-swap

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