Antergos partitioniert

Ich hatte einem Bekannten bei der Installation von Linux Antergos geholfen. Installationsmedium war eine 120GB SSD. Ich schlug folgende Partitionierung vor.

5 verwendete Partitionen

  1. /boot/efi fat32 200MiB
  2. /boot ext4 300MiB
  3. / ext4 20GiB
  4. /home ext4 93GiB
  5. /swap swap 6GiB

5 Partitionen in GParted auf einner 120 GiB SSD

GParted


Leider hatte ich während der Installation die /boot Partition mit fat32 formatiert. Gewünscht war ja eigentlich ext4. Das System läuft aber trotzdem.
Der große Vorteil der 5 verwendeten Partitionen ist, dass das System bei Problemen sehr einfach zu reparieren ist. Liegen alle Partitionen in Root ist eine Reparatur meisten nur schwer möglich. In diesem Fall muss dann das System neu aufgesetzt werden und die Backups werden eingespielt.

Linux Antergos installiert

Nach dem Scheitern der aktuellen Manjaro Version habe ich mich Linux Antergos zugewandt.
Ich erstellte mir einen USB-Stick mit der aktuellen Version von Antergos.
Nach dem booten von USB, begrüßte mich ein einladender Installer. Ich empfand sehr positiv, dass ich die gewünschte grafische Oberfläche auswählen konnte, sowie die weiteren Softwareauswahlmöglichkeiten. Für aktuelle Grafiktreiber gibt es auch Auswahlmöglichkeiten.

Nach der Installation begrüßte mich ein Arch ähnliches Xfce. Das System ist nicht so überladen, wie Linux Manjaro. Antergos benutzt die Paketquellen von Arch, mit Ausnahme weniger eigener Quellen, wie z.B. für yaourt.
Das System befand sich nach ca. 15 minütiger Installation auf meiner Platte. Daumen hoch für Antergos.

Manjaro Installation schlägt fehl

Mit dem .iso manjaro_xfce-17.0.1-stable-x86_64.iso klappt bei mir keine Installation von Linux Manjaro.
Nach dem booten von Manjaro von dem benannten Image, erblickte ich einen neuen Installer. Ich war guter Dinge.
Im ersten Installationsversuch stürzte der Installer ab. Bei weiteren Versuchen mit vorpartitionierter Platte trat keine Besserung ein. Meine weiteren Installationsversuche scheiterten daran, dass der Bootloader nicht auf die Festplatte geschrieben werden konnte.

Ich weiß noch nicht, wann ich Manjaro mit neuer ISO-Version testen werde.
Ich bevorzuge zur Zeit Arch Linux:

Linux Manjaro mit Xfce installiert

Nach 10 jähriger Ubuntu und Debian Nutzung hatte ich Lust auf eine neue Linux-Distribution. Am letzten Donnerstag wurde mir mehrmals beim Linux-Stammtisch in Berlin Friedrichshain die Linux-Distribution Manjaro empfohlen.

Distribution Manjaro

Linux Manjaro


Ich startete Manjaro von meinen USB-Stick mit der Option Starten (unfreie Treiber). Die Installation lief flott durch. Mich empfing ein Linux-System mit installierten unfreien Treibern. So war zum Beispiel der NVIDIA-Treiber bereits installiert sowie auch der Treiber für meine Netzwerkkarte. Bei Ubuntu und Debian muss man nach der Installation selbst Hand anlegen, um die unfreien Treiber zu installieren. Somit ist Manjaro auch gut für Einsteiger geeignet.

Meine Daten importierte ich aus dem letzten Backup. So hat mich die Installation und Einrichtung ca.1,5 Stunde Zeit gekostet. Es hat sich gelohnt. Ich bin gespannt auf das Rolling Release von Manjaro.
Ich werde eine Weile bei Manjaro bleiben und mich dann an Arch Linux wagen.

Hallo KDE

Ich habe die letzten 3 Jahre Debian mit Xfce auf meinem Notebook eingesetzt. In dieser Zeit habe ich Xfce voll ausgereizt.
In der letzten Tagen habe ich Lust auf KDE-Programme bekommen. Gestern habe ich mir dann ein Debian Jessie mit KDE auf meinem Notebook aufgesetzt.
KDE mit conky
Meine bevorzugten KDE-Programme sind:

  • Konqueror
  • Dolphin
  • Akregator
  • Amorak
  • Klipper

Das schöne am Konqueror und Dolphin ist das sich die Fensterinhalte teilen lassen. Im Gnome-Dateimanager Nautilus wurde diese Funktion leider entfernt. Früher konnte man das Nautilus-Fenster mit der Taste F3 halbieren.
Der Akregator ist ein übersichtlicher Feedreader. Amorak ist der Musikplayer aus der Linuxwelt der mir am besten gefällt. Er ist auch in der Lage den Online-Musikdienst Jamendo zu durchsuchen.
Klipper ist die standardmäßige Zwischenablage in KDE.

Bei dem ganzen Spaß mit KDE auf meinem Notebook, gibt es einen Haken. KDE läuft flüssig. Dennoch lastet die Oberfläche beim Arbeiten den Prozessor und den RAM zu 80% aus. Mit Xfce betrug die durchschnittliche Auslastung ca. 10%.

KDE gefällt mir sehr gut. Die vielen Einstellungsmöglichkeiten sind der Wahnsinn. Auf Dauer wird sich KDE auf meinem Notebook nicht durchsetzen können. Die Hardwarelast der Oberfläche ist zu hoch.
Im Moment experimentiere ich mit Enlightenment.