Dateien per PGP bequem mit Rechtsklick verschlüsseln

Seit Ubuntu 12.04 können wieder Dateien per Kontextmenü verschlüsselt werden. In den Ubuntuversionen zwischen 10.04 und 12.04 war diese Funktionalität entfernt worden.
Es muss das Paket seahorse-nautilus installiert werden.

sudo apt-get install seahorse-nautilus

Nun muss der Rechner neugetartet werden, damit die Erweiterung in den Dateimanager und in das System integriert wird.

Kontextmenü im Dateimanager Nautilus

Rechtsklick auf eine Datei


Möchte man nun eine Datei(Geheimedatei) verschlüsseln, muss diese rechtsgeklickt werden und im Kontextmenü Verschlüsseln … angewählt werden. Nun wählt man den öffentlichen Schlüssel des Empfängers aus und es wird die Geheimedatei.pgp erstellt.
Zum Entschlüsseln genügt ein Doppelklick auf die Geheimedatei.pgp.

Zur Beachtung: Der Dateiname bleibt lesbar. Also sollte man, um nicht neugierige Blicke anzuziehen, die Datei nicht Geheimedatei nennen.
Auf diese Weise kann man nun auch private Dateien durchs Internet schicken ohne das andere mitlesen können.

shutdown: Der letzte Befehl des Tages

Der letzte Befehl des Tages, den ich ins Terminal eingebe ist oft der shutdown-Befehl.
Der Befehl ist ausschließlich root (dem Administrator) vorbehalten. Shutdown ist der sicherste Weg um Linux zu beenden. Das Herunterfahren mit shutdown kann durch verschieden Optionen individualisiert werden.

Um den Rechner herunterzufahren nutzt man:
sudo shutdown -h now
Um den Rechner herunterzufahren und neuzustarten gibt man ein:
sudo shutdown -r now
Eine andere Möglichkeit einen Rechnerneustart zu erreichen ist auch:
sudo reboot

Häufig ist es so, dass ich meinen Rechner zeitgesteuert herunterfahren möchte. Der PC soll noch arbeiten z.B. Downloads und Kopiervorgänge beenden,Nachrichten empfangen oder der Musikplayer soll mich in den Schlaf spielen. Auf keinen Fall soll der PC die ganze Nacht durchlaufen.
Darum gebe ich ein, wann der Rechner herunterfahren soll, hier im Beispiel ist es 23.00 Uhr.
sudo shutdown -h 23:00
Um den shutdown abzubrechen reicht ein
sudo shutdown -c

Das sind nur einige Beispiele. Linux und der shutdown-Befehl können noch viel flexibler angewendet werden. Es hängt davon ab, was man erreichen möchte.

Eine Schrift für die Konsole festlegen

Auf dem letzten Linux Stammtisch hatte ich erzählt, dass ich bei der Installation von Arch Linux auf meinem Lenovo ThinkPad X201 Probleme mit der Schriftausgabe hatte. Bei dem Drücken verschiedener Tasten erschienen nur kryptische Zeichen in der Konsole. Die Option loadkeys de-latin1 hatte ich natürlich gesetzt.
Susanne kannte diese Problematik und zeigte mir ihre Konfiguration. Sie hat die Schriftart terminus-font installiert und die /etc/vconsole.conf bearbeitet.

/etc/vconsole.conf

KEYMAP=de-latin1-nodeadkeys
FONT=Lat2-Terminus16

Sollte dieses Problem bei meiner nächsten Installation auf meinem ThinkPad nochmals auftauchen, dann werde ich diesen Tipp probieren.

In Manjaro den Adobe Flash Player deinstallieren

In Linux Manjaro sind sehr viele Programme vorinstalliert. So auch der Adobe Flash Player. Von diesem entledige ich mich sofort nach der Installation von Manjaro.

sudo pacman -R flashplugin

Der Adobe Flash Player wird in Zeiten von HTML5 nicht mehr benötigt und stellt nur noch ein Sicherheitsrisiko für meinen Computer da.

Die Größe der Root-Partition

Bei meinen bisherigen Linux-Installationen habe ich immer eine Partitionsgröße von 10GB für die Root-Partition verwendet. Damit bin ich viele Jahre gut gefahren. Bei der Installation von Arch Linux auf meinem Desktop-PC habe ich mich mit diesem Wert sehr verschätzt.
Die Partition ist jetzt mit 9GB Daten belegt, für weitere Installationen ist der Platz zu knapp bemessen. Für meine zukünftigen Installationen halte ich eine Größe von 20GB der Root-Partition für angemessen.

screenFetch installiert

Ich habe mir heute mal screenFetch installiert.
sudo pacman -S screenfetch
Ich wollte wissen wie das ASCII Logo meiner Distribution aussieht.

screenFetch mit ASCII Arch Linux Logo

screenFetch mit ASCII


Eine Konfiguration musste ich nicht an screenFetch vornehmen. Auf der rechten Seite findet man einige Systeminformationen.
Für eine detaillierte Hardwareinformation setze ich das Tool inxi ein.

Den Xfce-Desktop sperren

Um meinen Xfce-Desktop zu sperren nutze ich den Bildschirmschoner XScreenSaver. Dieser wird mit dem Paket xscreensaver installiert.
Im Terminal stehen zwei Befehle zum sperren des Desktops zur Verfügung.

xscreensaver-command -lock

und

xflock4

Xfce-Desktop ist mit XScreenSaver gesperrt

Bildschirmsperre


Der Bildschirm kann aber auch per Tastenkombination gesperrt werden.
Einstellungen ⇒ Einstellungen ⇒ Tastatur ⇒ Tastenkürzel für Anwendungen
Die Tastatureinstellungen und Tastenkürzel für Anwendungen bearbeiten

Tastatureinstellungen

Navigation mit OSM

Ich habe lange nach einer geeigneten Navigations-Software für mein Smartphone gesucht. Eine gewisse Zeit habe ich mich mit Navit beschäftigt. Die Bedienung von Navit war für mich aber nicht zielführend.
Dann bin ich vor einiger Zeit auf OsmAnd aufmerksam geworden. Ich habe mir die App aus dem F-Droid Store installiert. Nach der Installation habe ich die Einstellungen für den Speicherort der Karten angepasst. Ich nutze als Speicherort die SD-Karte.
Einstellungen → Allgemeine Einstellungen → Datenordner /storage/extSdCard/Karten/osmand

OsmAnd Navigation

Routing in OsmAnd


OsmAnd ist ein sehr mächtiges Werkzeug mit vielen Optionen und Konfigurationsmöglichkeiten zur erfolgreichen Navigation.

Buch und Film

Wer von Computern nicht genug bekommen kann, kennt bestimmt die Geschichte von Kevin Mitnick. Da einige Medien nach meinem Gefühl, oft komisch über Hacker berichten, sei es aus Unwissenheit oder auch aus anderen Gründen, sollte man sich bei den Personen informieren die sich damit auskennen.

So eine Person ist z.B. Kevin Mitnick. Der Meister der Computer.

Ein Hacker ist jemand der sich für Technik interessiert und wissen will wie etwas funktioniert. Mit dieser Aussage versteht man auch Kevin Mitnick besser, wenn er sagt:

Sei kein Skriptkiddie, versuche ein Hacker zu sein.

Er beschreibt in dem Buch Die Kunst des Einbruchs kleine Geschichten aus der Welt der Hacker. In den Geschichten verdeutlicht er das Hacken eng mit Social Engineering verknüpft ist. Dabei zerstört er die Illusion vieler Computernutzer, dass Hacker einfach über das Internet auf ihren PC eindringen.

Der Inhalt des Buches wurde in Takedown verfilmt.
Ich empfehle unbedingt das Buch zuerst zu lesen. Ohne das nötige Hintergrundwissen ist der Film langweilig.

Es gibt auch noch von Kevin Mitnick das Buch Die Kunst der Täuschung. Das Buch fand ich nicht so interessant, da schon vieles in Die Kunst des Einbruchs abgehandelt wurde.
Buch:
Die Kunst des Einbruchs ISBN: 3-8266-1622-7
Die Kunst der Täuschung ISBN: 3-8266-1569-7
Film:
Takedown steht in jeder guten Videothek.