Jitsi Meet als AppImage

Für Videokonferenzen nutze ich das Tool Jitsi Meet Electron. Das ist das einzige Programm, welches ich auf meinem GNU/Linux Desktop als AppImage ausführe.
Ich gehe auf GitHub https://github.com/jitsi/jitsi-meet-electron und lade mir das AppImage jitsi-meet-x86_64.AppImage herunter. Nun werden noch die Rechte auf die Datei gesetzt.

chmod u+x Downloads/jitsi-meet-x86_64.AppImage

Jetzt ist das AppImage ausführbar und kann z.B. mit einem Doppelklick gestartet werden.
Der Vorteil im Gegensatz zu Jitsi Meet im Webbrowser ist unter anderem der, dass ihr Jitsi Meet schon vorher konfigurieren(*) könnt, bevor ihr einer Videokonferenz beitretet.

(*) Nickname festlegen; Mikrofon und Kamera AN oder Aus stellen

Chemnitzer Linux-Tage 2022

Auch in diesem Jahr finden die Chemnitzer Linux-Tage „nur“ online statt.  Das diesjährige Motto lautet: Voll verteilt

Das Vortragsprogramm gibt es in diesem Jahr auch als App für Android.

Ich konnte mich bisher noch nicht für einen Vortrag entscheiden, der mich interresiert. Ich werde viel im Freien, in der Natur, sein. Mit dem Vortragsprogramm als App in der Hosentasche, kann ich mich ja auch unterwegs zu den #CLT2022 dazuschalten.

PDF-Dateien unter Linux aus der Shell heraus komprimieren

Heute stand ich vor der Aufgabe Dokumente im PDF Format zu verkleinern, um sie per Internet versenden zu können. Ich bin im Blog von Chris fündig geworden.

Den folgenden Befehl habe ich in der Konsole genutzt.

gs -sDEVICE=pdfwrite -dCompatibilityLevel=1.4 -dPDFSETTINGS=/ebook -dNOPAUSE -dQUIET -dBATCH -sOutputFile=output1.pdf seite1.pdf

Dabei ist seite1.pdf mein Input-File und output1.pdf das Output-File.
Meine PDF Dateien konnte ich so von 4,4 MiB auf 149,0 KiB komprimieren. Eine Qualitätsverschlechterung in der Ansicht der komptimierten PDF’s im PDF-Reader konnte ich danach nicht feststellen.

Chemnitzer Linux-Tage 2021

Die Chemnitzer Linux-Tage werden am 13. und 14. März nur virtuell stattfinden. Das diesjährige Motto lautet: Mach es einfach! anders.

Ich habe mir Vorträge ausgewählt, die ich mir anhören werde.

Samstag, 13. März 2021

  • Ubuntu Community: Es bleibt alles anders!
  • Knoppix 9.2
  • tmux – Terminal Multiplexer

Sonntag, 14. März 2021

  • MySQL Best Practices -10 Schritte zur optimierten Datenbank!
  • Verhindern von Malware-Ausbreitung in Datennetzen
  • Raus aus dem Messenger-Chaos und ab in die Matrix
  • Zwei Faktoren für einen sicheren Server, Teil zwei

Ich hoffe das wir uns nächstes Jahr zu den CLT wieder in Chemnitz treffen können. Denn das Schönste an den Chemnitzer Linux-Tagen ist für mich, dass ich mich mit Linux Usern aus ganz Europa persönlich treffen kann.

Die Vorträge sind für mich dabei nur eine nette Ergänzung.

PinePhone: Mein Linux-Smartphone

Ich habe nun endlich ein richtiges Linux-Smartphone.

Der Postbote hat mir mein PinePhone in der Community Edition: UBports an die Wohnungstür geliefert. Ich musste noch 46,09€ für den Zoll nachzahlen.

PINE64-PinePhone
morph-browser

Meine ersten Eindrücke von dem Gerät sind sehr gut. Ubuntu Touch ist in dieser Edition auf dem Gerät vorinstalliert.

Die Einrichtung des Systems war Ubuntu-typisch; also sehr einfach. Mein ersten Bootvorgang nahm ich vom Gerät vor und testete später den Boot von der MicroSD-Karte. Es geht also ein Dualboot; wenn man so will.

Ich werde in der nächsten Zeit das Gerät und verschiedene Distributionen testen und Anleitungen verfassen.
Für die ganz Neugierigen sei gesagt:
-Telefon und SMS per SIM-Karte funzt

PinePhone mit Ubuntu Touch
PinePhone Vorder- und Rückseite

Das PinePhone ist ein von Pine64 entwickeltes Smartphone auf dem verschiedene Linux Distributionen lauffähig sind. Viele Komponenten werden angeschraubt und nicht verlötet, so kann das Telefon leicht zerlegt werden kann. Einzelne Bauteile (wie z.B Akku und Kamera) können ausgetauscht werden.

Es sollte jedem klar sein, dass noch nicht alle Funktionen in der GUI laufen. Mein Eindruck des Entwicklungsstandes der Linux-Smartphones-Distributionen, ist vergleichbar, wie Linux auf dem Desktop vor 15 Jahren.
Damals sind viele Computernutzer auf Linux umgestiegen und dadurch haben sich die Desktops sehr schnell weiter entwickelt.
Ein ähnliche Entwicklung sehe ich nun auch für die Linux-Smartphones. Denn bis zum PinePhone, gab es bisher überhaupt gar keine Hardware für Linux-Smartphones.

Das PinePhone wurde bisher in zwei Versionen vertrieben.

– PinePhone Brave Heart

– PinePhone in der Community Edition: UBports

Von einer einlegbaren MicroSD-Karte kann ein Betriebssystem gebootet werden. Das PinePhone in der Community Edition ubports wird mit vorinstallierten Ubuntu Touch ausgeliefert.

Eine MicroSD-Karte mit einem Image bestücken

Wenn auf dem PinePhone(Brave Heart) noch kein Betriebssystem installiert ist, kann man Ubuntu Touch von einer MicroSD-Karte booten. Dazu lädt man sich Ubuntu Touch auf seinen Computer von der UBports-Webseite herunter und entpackt dort das Image.

Im nächsten Schritt wird das Image mit dd auf eine MicroSD-Karte geschrieben.

sudo dd if=/home/andi/Downloads/ubuntu-touch-pinephone.img of=/dev/sdb1; sync

Nun kann die MicroSD-Karte in das PinePhone eingelegt werden und der Einschaltknopf betätigt werden. Ubuntu Touch bootet nun von der Karte.

SIM und MicroSD-Karte einlegen

Kartenschacht: SIM und MicroSD-Karte

Der Kartenschacht befindet in der oberen rechten Ecke des Akkuschachtes. Der Schacht hat zwei übereinander liegende Einschübe. Zuerst steckt man die Micro-SIM Card in den unteren Bereich des Schachtes ein und darüber die MicroSD-Karte.

Dualboot

Da bei dem PinePhone eine Installation auf dem Gerät möglich ist und das Gerät auch über den MicroSD-Karten-Slot booten kann; ist ein Dualboot möglich. Nutzer die PinePhone in der Community Edition ubports haben, haben bereits Ubuntu Touch auf ihrem Gerät installiert. Möchte der UbuntuUser wissen wie weit z.B. postmarketOS mit der Entwicklung der Software für das PinePhone ist, so kann er diese per Dualboot testen. Das Vorgehen ist das gleiche, wie beim Abschnitt: Eine MicroSD-Karte mit einem Image bestücken

Image herunterladen von der http://images.postmarketos.org/pinephone/ .

Image mit dd auf die MicroSD-Karte schreiben.

sudo dd if=/home/andi/Downloads/pine-pinephone-20200228-plasma.img of=/dev/sdb1; sync

Nun kann die MicroSD-Karte in das PinePhone eingelegt werden und der Einschaltknopf betätigt werden. postmarketOS mit Plasma bootet nun auf dem Smartphone von der Karte.

Um auf dem Laufenden zum PinePhone mit Ubuntu Touch zu bleiben, lies das Wiki! https://wiki.ubuntuusers.de/PinePhone/