Mein ThinkPad X230

Ein Freund hat mir sein ausgemustertes Lenovo ThinkPad X230 geschenkt. Mit 16 GB RAM kann ich das Gerät noch gut einige Jahre weiter benutzen.
Das X230 kann sehr gut mit GNU/LInux verwendet werden. Ich habe mir Debian – Das universelle Betriebssystem auf dem Gerät installiert.

Ein ThinkPad X230
ThinkPad X230 mit Debian und einem Xfce-Desktop

Der Debian-Installer machte mich während der Installation darauf aufmerksam, dass die Firmware für das Modul Module iwlwifi-6000g2b-6.ucode für die WLAN-Karte fehlt. Die benötigte Firmware befindet sich in den Backports in dem Paket firmware-iwlwifi

Nach der Installation von Debian habe ich mir auf der frischen Installation die Debian Backports durch editieren der /etc/apt/sources.list freigeschaltet.

deb http://ftp.de.debian.org/debian bullseye main non-free

Jetzt kann das Paket firmware-iwlwifi installiert werden.
sudo apt-get update
sudo apt-get uprade
sudo apt-get install firmware-iwlwifi

Nun ist das ThinkPad X230 voll Einsatzfähig.

Social Event zu den CLT 2023

Social Event Freitag 10. März 2023 Turm-Brauhaus in Chemnitz
Wer am Freitag vor den Chemnitzer Linux-Tagen 2023 am Social Event im
Turm-Brauhaus teilnehmen möchte, trägt sich bitte in die Umfrage ein, damit wir abschätzen können wie viel Leute kommen.
https://nuudel.digitalcourage.de/alM7LwVRXnMPpCVt

Jitsi Meet als AppImage

Für Videokonferenzen nutze ich das Tool Jitsi Meet Electron. Das ist das einzige Programm, welches ich auf meinem GNU/Linux Desktop als AppImage ausführe.
Ich gehe auf GitHub https://github.com/jitsi/jitsi-meet-electron und lade mir das AppImage jitsi-meet-x86_64.AppImage herunter. Nun werden noch die Rechte auf die Datei gesetzt.

chmod u+x Downloads/jitsi-meet-x86_64.AppImage

Jetzt ist das AppImage ausführbar und kann z.B. mit einem Doppelklick gestartet werden.
Der Vorteil im Gegensatz zu Jitsi Meet im Webbrowser ist unter anderem der, dass ihr Jitsi Meet schon vorher konfigurieren(*) könnt, bevor ihr einer Videokonferenz beitretet.

(*) Nickname festlegen; Mikrofon und Kamera AN oder Aus stellen

Voll auf Debian gesetzt

Eigentlich hatte ich mich schon auf Xubuntu 22.04 „Jammy Jellyfish“ gefreut. Da aber in dieser Version Firefox und Thunderbird als snap ausgeliefert werden, hatte ich mir Gedanken, um eine Alternative, gemacht. Debian verwende ich schon seit vielen Jahren auf meinem Notebook und meinem Server.
Also habe ich mir Debian 11 „Bullseye“ mit Xfce auch auf meinem Desktop PC installiert.

Debian 11 "Bullseye"
Xfce Version 4.16

Ich hatte mir vorher Sorgen gemacht, ob mein Dual Monitor Setup mit dem nouveau-Treiber funktioniert. Der Treiber wurde während der Installation von Debian automatisch installiert. Mein Dual Monitor Setup läuft wie es soll.

Der größte Vorteil der Debian-Installation war für mich aber, dass ich die Konfigurationsdateien .firefox und .thunderbird in meinem Homeverzeichnis weiter verwenden konnte.

Für eine bequeme Nutzung des PC’s habe ich mir noch SSH eingerichtet. Dafür habe ich mir die Pakete gvfs-backends, gvfs und sshfs nachinstalliert.

Ich bin mit Debian auf meinem Dektop PC sehr zufrieden. Ich musste keine Kompromisse im Gegensatz zur Xubuntu-Installation eingehen. Die Funktion Zusätzliche Treiber in Xubuntu vermisse ich nicht.

Chemnitzer Linux-Tage 2022

Auch in diesem Jahr finden die Chemnitzer Linux-Tage „nur“ online statt.  Das diesjährige Motto lautet: Voll verteilt

Das Vortragsprogramm gibt es in diesem Jahr auch als App für Android.

Ich konnte mich bisher noch nicht für einen Vortrag entscheiden, der mich interresiert. Ich werde viel im Freien, in der Natur, sein. Mit dem Vortragsprogramm als App in der Hosentasche, kann ich mich ja auch unterwegs zu den #CLT2022 dazuschalten.

Ich hatte dann doch noch Zeit im CLT-Adventure verbracht.

CLT-Adventure 2022
(virtuelles) Hörsaalgebäude der TU Chemnitz

Diodon auf der GNOME Shell

Zu einem modernen Desktop gehört für mich auch eine funktionierende Zwischenablage dazu. In Xfce schalte ich immer die hauseigene Zwischenablage ein, denn nicht jede Zwischenablage funktioniert mit jedem Desktop gleich gut.

Nun arbeite ich seit einigen Tagen das erste Mal mit der GNOME Shell. Nach einem kurzen Versuch mit Clipit, hatte ich schnell bemerkt, dass die GNOME Shell das Diodon mag. Also installierte ich mir das Diodon.

sudo apt-get install diodon

Diodon fügt sich perfekt in die GNOME Shell ein. Ich habe dies unter Ubuntu 21.10 „Impish Indri“ vollzogen.

Den Alsamixer nicht vergessen

In den letzten Tagen hatte ich Probleme mit der Tonausgabe auf meinem Desktop-PC mit Xubuntu 20.04. Es kam zu elektrischen Störgeräuschen bei der Wiedergabe vom Ton über die Lautsprecher und meinem Headset. Die Wiedergabe vom Ton war auch Zeit verzögert. PulseAudio funktionierte korrekt. Ich wusste mir nicht mehr zu helfen: Also stöberte ich ein wenig im Forum und im Wiki von ubuntuusers.de herum. Dann fiel mir ein, dass ich den Alsamixer noch nicht geprüft hatte.

Alsamixer v1..2.2
Alsamixer v1..2.2

Hier zeigte sich die Ursache für mein bestehendes Problem. Im Alsamixer war unter dem Reiter Aufnahme der Pegel bis über die Hälfte hochgezogen. Ich setzte nun den Pegel auf Null und mein Soundproblem war damit beseitigt.
Im Wiki zu PulseAudio ist der Hinweis zu finden: PulseAudio ersetzt ALSA nicht.
Wenn ich also mal wieder Soundprobleme habe schaue ich mir gleich PulseAudio und ALSA an.

Hallo ubuntuusers Planet!

Das Ikhayateam von ubuntuusers.de hat mein Blog im Planet aufgenommen. Vielen Dank für die Ehre.
Mein Name ist Andreas und ich nutze Ubuntu GNU/Linux seit 2005 auf meinen Computern. In der Linux-Community bin ich auch als waldstepper bekannt.

Ich schreibe unregelmäßig über Meine Erfahrungen mit Linux in meinem Blog. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen meiner Artikel.

PDF-Dateien unter Linux aus der Shell heraus komprimieren

Heute stand ich vor der Aufgabe Dokumente im PDF Format zu verkleinern, um sie per Internet versenden zu können. Ich bin im Blog von Chris fündig geworden.

Den folgenden Befehl habe ich in der Konsole genutzt.

gs -sDEVICE=pdfwrite -dCompatibilityLevel=1.4 -dPDFSETTINGS=/ebook -dNOPAUSE -dQUIET -dBATCH -sOutputFile=output1.pdf seite1.pdf

Dabei ist seite1.pdf mein Input-File und output1.pdf das Output-File.
Meine PDF Dateien konnte ich so von 4,4 MiB auf 149,0 KiB komprimieren. Eine Qualitätsverschlechterung in der Ansicht der komptimierten PDF’s im PDF-Reader konnte ich danach nicht feststellen.