Memtest USB-Live-Stick erstellen

Ich mußte vor einiger Zeit an meinem Desktop-Rechner mit UEFI-Board den Arbeitsspeicher mittels memtest testen.
Ich habe mir von der Projektseite die memtest86-usb.tar.gz heruntergeladen und entpackt.
Bevor ich das Image per dd auf den USB-Stick schreibe überprüfe ich die Partitionierung, damit ich wirklich den USB-Stick beschreibe und nicht meine Festplatte.

fdisk -l

Mein USB-Stick ist als sdb eingehangen. Nun beschreibe ich den Stick mit dd.

dd if=memtest86-usb.img of=/dev/sdb bs=4096

Auf der Suche nach dem Defekt

Im November 2012 hatte ich mir meinen Desktop-PC zusammen gebaut. Im Herbst 2015 kam es immer zu Abstürzen der Maschine. Die grafische Oberfläche fror beim Abspielen von Videos wiederholt ein. Nach einem Reboot per Reset-Taste zeigte sich für einen kurzen Moment eine UEFI-Fehlermeldung.
Ich führte einen memtest durch, um den Arbeitsspeicher zu testen. Dieser war ohne Befund. Es gab keinen Hinweis auf einen Defekt der Speicherriegel.

Ich kreiste das Problem auf die Grafikkarte ein. Zu weiteren Testzwecken richtete ich einen Dualboot mit Ubuntu und Windows ein. Ein Aufruf des Windows DirectX-Diagnoseprogramms dxdiag war unauffällig. Spiele in Battlefield 4 stürzten mit DirectX-Fehlern ab.

Ich baute die Grafikkarte aus dem PC aus und schloss den Monitor per HDMI direkt an dem HDMI-Ausgang des Mainboards an. Es gab keine weiteren Abstürze.

Ich bestellte mir eine neue Grafikkarte (Asus NVIDIA GeForce GTX750TI) und baute diese ein. Seitdem läuft mein PC wieder ohne Probleme. Mein Ubuntu 14.04. musste ich durch ein Ubuntu 15.10 ersetzen. Erst Ubuntu 15.10 Wily Werewolf kann mit meiner aktuellen Grafikkarte umgehen.

Die Bash-History löschen

Mit der „Hoch“- und „Runter“-Taste läßt es sich durch den Verlauf der Bash blättern. Hat man versehentlich ein Passwort im falschen Moment in die Bash eingegebn, so bleibt es in der Bash-History nachschlagbar.
In dieser Situation kommt schnell der Wunsch auf, den Verlauf der Bash zu löschen.
Und das geht so:

history -c

Nun kann man sich wieder beim durchblättern des Bash-Verlaufs über die Schulter schauen lassen. 🙂

Conky in den Autostart packen

Damit Conky nach einem Reboot auf dem Desktop erscheint muss eine Datei im Verzeichniss ~.config/ im Home-Verzeichniss angelegt werden. Die Datei heißt conky.desktop.

cd .config/
mkdir autostart
cd autostart/

Die conky.desktop mit nano anlegen mit dem folgendem Text füllen und abspeichern.

nano conky.desktop


[Desktop Entry]

Encoding=UTF-8

Version=0.9.4

Type=Application

Name=conky

Comment=

Exec=conky -p 10

StartupNotify=false

Terminal=false

Hidden=false

Nach dem Neustarten des Systems erscheint die Ausgabe meiner .conkyrc auf dem Desktop.

Flackern in Screencasts mit Compiz und recordMyDesktop

Ich habe gestern meinen ersten Screencast Mein Desktop mit Ubuntu 16.04 erstellt und auf YouTube veröffentlicht. Im nach hinein ist mir aufgefallen das es zum Bildflackern kommt, wenn ich den 3 D-Würfel drehe.
Die Ursache liegt in den Einstellungen des NVIDIA X Server’s.

Open GL -NVIDIA
NVIDIA x Server Settings

In den Einstellungen X Screen 0 ⇒ OpenGL Settings muss das Häkchen bei Allow Flipping entfernt werden.